FDP Wedel - FDP hofft auf Einsicht und gemeinsames Handeln der Kommunalpolitiker

FDP Ortsverband Wedel

FDP hofft auf Einsicht und gemeinsames Handeln der Kommunalpolitiker

Dann können die großen Herausforderungen für Wedel bewältigt werden, sagt FDP-Fraktionsvorsitzende, Renate Koschorrek, in Ihrem Ausblick 2016 im Wedel-Schulauer Tageblatt. Dazu gehören dezentrale Unterbringung und Integration der Flüchtlinge, eine Verbesserung der Finanzlage und eine zukunftsweisende Verkehrspolitik. Nur gemeinsames, verlässliches Handeln bringt die Stadt voran.

Hier sind die Antworten auf die Fragen, die das Wedel-Schulauer Tageblatt zum Jahresbeginn der FDP Fraktionsvorsitzenden, Renate Koschorrek, gestellt hat.

Was wird 2016 die größte Herausforderung?
Die dezentrale Unterbringung und Integration der Flüchtlinge wird die Hauptaufgabe sein. Es wird nicht leicht werden, aber bei gutem Willen aller leistbar. Hierbei sind vor allem die engagierten ehrenamtlichen Helfer zu nennen, denen unser Dank gebührt.

Die Infrastruktur im BusinessPark  muss fertig werden, damit wir dort potente Unternehmen ansiedeln können. In Wedel Nord entstehen innerhalb der nächsten fünf Jahre etwa 1000 neue Wohnungen. Dieses Großbauvorhaben muss sorgfältig und klug begleitet werden. Das sind die drei großen Herausforderungen in 2016.

Wann und wie schafft es Wedel, die Finanzen in den Griff zu bekommen?
Wir können das strukturelle Defizit nur durch höhere Einnahmen, also Belastungen der Bürger und Unternehmen, beseitigen oder durch sinkende Ausgaben bei den freiwilligen Leistungen, auch diese Einsparungen betreffen die Bürger. Unser Ziel muss es weiterhin sein, dass die Ausgaben nicht höher sind als unsere Einnahmen. Wann wir es erreichen? Wenn es dafür eine politische Mehrheit gibt.

Reizwort Nordumfahrung: Wo geht`s lang in Sachen Verkehrsführung?
Im Moment fahren SPD, Grüne, WSI und Linke das Projekt Verkehrsentlastung der Altstadt und Innenstadt gegen die Wand. Die FDP-Fraktion hofft auf Einsicht der Kommunalpolitiker.

Ansonsten werden wir das geplante Bürgerbegehren der Altstadtinitiative unterstützen. Was wir jedoch im Hinblick auf das Baugebiet Wedel-Nord sofort benötigen, sind die Planungskosten für eine Nordspange auf der beschlossenen Trasse zwischen Holmer-und Pinneberger Straße.

Was machen Sie besser als die anderen Fraktionen?
In der FDP-Fraktion arbeiten nur freundliche, kollegiale und kompetente Frauen und Männer. Wir stehen gemeinsam zu unseren sorgfältig gefassten Beschlüssen auch dann, wenn der Wind sich dreht. Sprunghaftigkeit und Opportunismus schaden der Verlässlichkeit von Politik. Wir sind immer an der Sache orientiert ohne ideologischen Hintergrund. Und wir sind stets bemüht, den Kollegen aus den anderen Fraktionen mit Respekt zu begegnen, ihnen zuzuhören, ohne Vorurteile zu diskutieren und überzeugende Gegenargumente akzeptieren zu können.

Was wünschen Sie sich von den Bürgern?
Ich wünsche mir von den Bürgern mehr Neugier, mehr Interesse und Sachkunde jenseits dessen, was vor der jeweiligen Haustür geschieht. Sowohl in den Ausschüssen als auch im Rat können Bürger jederzeit Fragen stellen. Besondere Anliegen erörtern wir gern mit Bürgern in der Fraktion oder wir folgen einer Einladung zum Gespräch. Es ist allerdings auffällig, dass der Bürger meistens nur dann kommt, wenn er unmittelbar betroffen ist.

Ich wünsche mir, dass sich der Einzelne als Teil einer großen Gemeinschaft empfindet, sich auch um Gemeinschaftsinteressen kümmert und nicht nur um die eigenen. Denn unsere schöne Stadt ist das Gemeinwesen aller Menschen, die in ihr leben.

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