FDP Wedel - Alles spricht dafür: die Maritime Meile ist eine Wedeler Erfolgsgeschichte

FDP Ortsverband Wedel

Alles spricht dafür: die Maritime Meile ist eine Wedeler Erfolgsgeschichte

IMG 3907 ahp0 1Der Schulauer Hafen mit Westpromenade und Quermole ist schon attraktiv, die Ostmole kommt und eine Gastronomie für Jedermann. Schönheitsflecken gibt es noch. Der Ortsvorsitzende der FDP Wedel, Dr. Peter Heinze hat dem Sprecher der FDP Fraktion für Stadtplanung, Martin Schumacher, einige Fragen zur Entwicklung der Maritimen Meile gestellt.

 

Sie haben gesagt, das nächste Jahr werde jedermann zeigen, dass die Maritime Meile eine Erfolgsgeschichte sei, was macht Sie da so optimistisch?


Zum einen die bisherigen erfolgreichen Etappen und zum anderen die realistischen Pläne für das kommende Jahr.


Welches sind denn erkennbare Erfolge der vergangenen Jahre?


Der Schulauer Hafen, das Kernstück der Maritimen Meile ist im Rohbau fertig ohne Mehrkosten für die Stadt, und die Förderzusagen für die Gestaltung der Ostmole liegen vor.

IMG 3911 ahp 1Der neue Hafen wird schon jetzt intensiv genutzt, zumindest die Promenade. Gerade die Westpromenade und die Quermole sind einer der attraktivsten Plätze der Stadt mit ungestörtem Blick auf die Elbe geworden und natürlich auf das Strandbad, das ebenfalls intensiv genutzt wird. Die Parkplatzsituation ist verbessert worden, es gibt neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, und nach der Einigung mit TRIOPTICS, dem neuen Unternehmen zwischen SCHNEIDER und dem Tonnenhafen, werden auch dort zusätzliche Parkplätze die Situation an besucherintensiven Wochenenden entspannen.


Der Ponton am Fährhaus funktioniert und wird angenommen, der Elbhöhen- Wanderweg ist wunderschön geworden und der Strand östlich des Fährhauses wird von der Bevölkerung intensiv genutzt. Was dort noch fehlt, ist der Radweg am Fuße des Steilufers. Leider ist durch den Widerstand gegen das Gaskraftwerk und die Vattenfall-Entscheidung für einen weiteren Lebenszyklus des umweltbelastenden Kohlekraftwerks der Plan für einen durchgehenden Rad- und Wanderweg an der Elbe entlang bis nach Hamburg erst einmal auf Eis gelegt. Mit diesem Projekt müssen wir wohl warten, bis das Kohlekraftwerk nicht mehr gebraucht und abgerissen wird.


Und was tut sich auf der Maritimen Meile bis dahin, zum Beispiel im kommenden Jahr?


Eine Menge: Wenn alles nach Plan läuft, werden wir 2017 einen Hafenbetreiber haben und den ersten Bauabschnitt einer Schlengelanlage, so dass endlich Boote im Schulauer Hafen anlegen können. Dann kommt der neue Anleger für Traditionsschiffe, der bereits bis ins Detail geplant ist, und mit der Fertigstellung des Ostufers wird auch die gastronomische Versorgung für die Besucher des Hafens gesichert sein. Zum einen stationär neben dem alten Hafenwärterhäuschen, das zum Glück erhalten wird, und bestimmt auch mobil auf der Westseite des Hafens. Und weitere Angebote wird es am und im neuen Hotel geben, über dessen Baubeginn gerade die abschließenden Gespräche laufen.


Wie verhindert man eigentlich, man kennt das ja von anderen Tourismus-Projekten, dass die sogenannte „Schickimickisierung“ um sich greift mit ausschließlich hochpreisigen Angeboten für betuchte Auswärtige?


Wir sollten uns da nichts einreden lassen zum Beispiel von Leuten, die mit der Maritimen Meile eh nichts am Hut haben, mit Wedeler Interessen auch nicht.


Zum einen haben wir es selbst in der Hand, die Maritime Meile für uns und alle Wedeler zu nutzen. Außerdem bestimmen wir, wie etwa beim Hafenfest, dass wir selber den Ton angeben und über das Programm entscheiden. In diesem Rahmen freuen wir uns über jeden auswärtigen Gast, der unsere Sonnenseite mit uns genießt und teilt. Und mit der Konzessionserteilung sorgt die Stadt dafür, dass nicht nur Schampus und Edelfische das gastronomische Angebot prägen, so attraktiv dies auch für Wedeler Geschmäcker sein mag. Ein gastronomisches Angebot um den Hafen herum ohne Bier vom Fass, Heringsbrötchen oder Pommes rot/weiß ist nicht vorstellbar, dafür werden wir schon sorgen.


Sehen Sie als unser Vertreter im Planungsausschuss und in der AG Hafen überhaupt keine Schönheitsflecken an der Maritimen Meile, haben Sie keine weiteren Wünsche?


Doch, es gibt schon ein paar offene Fragen:
Niemand kann heute schon sagen, ob das Konzept mit der Quermole aufgeht und der Eintrag von Sand und Schlick wirklich zurückgeht, da lauern finanzielle Risiken. Und ob die nach der Genehmigung der Elbevertiefung durch den Fond zur Unterstützung für von Verschlickung bedrohten Häfen, zu denen auch der Schulauer Hafen gehört, aufgefangen werden können, ist noch offen.


Ein zweites Thema: Wir stellen uns langfristig eine Verbesserung des ÖPNV-Angebotes vor, auch um die Belastung des Stadtteils und seiner Bewohner durch PKWs an besucherintensiven Wochenenden zu mindern. Wir haben eine Veränderung der Streckenführung der Linie 189 einmal durchrechnen lassen, das gibt schnell einen jährlichen sechsstelligen Betrag, den wir zurzeit im Haushalt noch nicht sehen.


IMG 3757 ahp 1Außerdem müssen mittelfristig die Fahrradverbindungen aus der Innenstadt an die Maritime Meile ausgebaut werden und das Müllproblem an unseren schönen Stränden haben wir auch noch nicht im Griff. Ja, einige Leute benehmen sich wie Sau mit ihren Abfällen. Viele andere allerdings sorgen sich um die Attraktivität der Stadt, sammeln ihren Müll ein und legen ihn dann neben die leider meistens randvollen Papierkörbe. Und dann kommt der Wind oder es kommen Katzen und Hunde, wir kennen das Bild alle.


Auch hier muss unsere kleine Stadt noch besser werden, damit sie an der Elbe so schön bleibt, wie sie ist und zu werden verspricht.

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