FDP Wedel - Wer es gut meint mit Wedel, darf nicht auf die Nordumfahrung verzichten

FDP Ortsverband Wedel

Wer es gut meint mit Wedel, darf nicht auf die Nordumfahrung verzichten

Die FDP warnt: Wer die Nordumfahrung verhindert, verhindert Wedel Nord, gefährdet den Businesspark, verzichtet auf die Entlastung der Altstadt und verschärft die Wohnungsnot.

Renate Koschorrek zum Beschluss des UBF, die Planungskosten für die Nordumfahrung nicht freizugeben.

„Die Ingenieurleistungen für die Nordumfahrung einzusparen, kann nicht vernünftig sein“, so reagierte die Fraktionsvorsitzende der FDP im Rat, Renate Koschorrek, auf die Entscheidung des Ausschusses für Umwelt, Bau und Feuerwehr, Planungsmittel für die Nordumfahrung nicht freizugeben, obwohl diese Gelder zum großen Teil bereits im bewilligten Haushalt 2015 bereitstünden.

Der mit den Stimmen von SPD, Grünen, Linken und WSI ohne Begründung und ohne Aussprache herbeigeführte Beschluss, so Koschorrek am Montag auf der Sitzung ihrer Fraktion, gefährde nicht nur langfristig das wichtigste Straßenbauprojekt der Stadt, sondern habe auch erhebliche nachteilige Folgen für die Zukunft des BusinessParks, für den neuen Stadtteil Wedel Nord und für die angespannte Wohnungssituation in Wedel überhaupt.
Im Einzelnen führte Koschorrek vor der Fraktion aus:

  1. Wann immeres gelingt, aus Berlin Grünes Licht für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan zu bekommen, Voraussetzung dafür ist, dass der sog. "Gesehenvermerk" vorliegt, und dafür werden entsprechende Ingenieurleistungen benötigt.                                                                                   
  2. Erforderlich sind die jetzt abgelehnten Planungsausgaben auch für möglicherweise vorzuziehende Teilabschnitte einer künftigen B 431 im Stadtgebiet wie die Verbindung zwischen Holmer- und Pinneberger Straße als Erschließungsstraße und nördliche Begrenzung für das Gebiet des neuen Stadtteils Wedel Nord, sowie den Kreisel auf der Pinneberger Straße und die S-Kurve von der Pinneberger Straße ins Autal hinein.                                                                                                                                                                                                                              
  3. Wedel Nord wiederum, der neue Stadtteil, für den die Grundstücksübertragungen auf einen privaten Investor weitgehend abgeschlossen sind, ist dringend erforderlich, um die Wohnungssituation in Wedel insgesamt zu entspannen. Preise für Wohnungen werden nämlich erst dann sinken, wenn das Wohnungsangebot erheblich größer ist als jetzt. Und deshalb brauchen wir viel mehr Wohnungen aller Qualitätsstufen.                                                                                                                                                                                                                           
  4. Wir brauchen auch neue Wohnungen,  um der anhaltenden Flüchtlingszuzüge Herr zu bleiben und nicht auf Zeltstädte oder Turnhallen ausweichen zu müssen. Das bedeutet die Unterbringung vieler Neubürger in angemieteten Wohnungen in einer Stadt mit begrenztem Angebot.
    Im Übrigen haben Untersuchungen in einem der neuen Baugebiete gezeigt, dass Neubauten in erster Linie Menschen zugute kommen, die bereits in Wedel wohnen und nach dem Umzug Wohnraum unterschiedlicher Qualität freimachen.                                                                                                                                      
  5. Und schließlich erhoffen wir uns vom BusinessPark Elbufer in einigen Jahren einige tausend Arbeitsplätze und wünschen uns, dass diese Arbeitskräfte nicht Pendler sind, sondern Neubürger, und die brauchen Wohnungen, und zwar viele.

Abschließend appellierte Koschorrek an alle Parteien, sich der Tragweite bewusst zu werden, wenn die Mehrheit auf die weitere Planung der  Nordumfahrung verzichten wolle.
Die Fraktionsvorsitzende wörtlich: „Wir sind den Wählern im Wort, die Altstadt und die Innenstadt zu entlasten. Wir werden deshalb an der Planung der  Nordumgehung festhalten und dabei Wedel Nord und den BusinessPark genauso im Blick haben wie die Wohnungssituation im Allgemeinen und die der Flüchtlinge im Besonderen.“

 

Sm, 15.09.2015

 

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