FDP Wedel - FDP Vogt: So günstig wird es nicht wieder

FDP Ortsverband Wedel

FDP Vogt: So günstig wird es nicht wieder

Das waren die eindringlichen Worte von Christopher Vogt, stellvertretender
Vorsitzender der FDP Landtagsfraktion in Kiel, zur möglichen Verlegung der B 431
(Nordumfahrung). Diese wird im neuen Bundesverkehrswegeplan als vordringlich
bewertet und das Geld steht zur Verfügung.

Der Bund stellt für Ortsumgehungen jährlich zusätzlich 2 Milliarden € in Aussicht: für
2016 und 2017 ist dies bereits zugesagt. Nur, so führte Vogt anlässlich des
Frühlingsessens der FDP Wedel hinzu: Es ist an Wedel, selbst zügig zu planen und
die Kosten vorzufinanzieren, denn das Land führt derartige Planungen nicht durch.

Aber dazu muss auch die Wedeler Politik ein klares Investitionskonzept entwickeln,
so der Vorsitzende der FDP Wedel, Dr. Peter Heinze. Dann darf man nicht schon in
2015 dazu bereitgestellte Planungsgelder im Ausschuss Umwelt, Bauen und
Feuerwehr wieder sperren. „Hat eine Mehrheit im Rat keinen Mut mehr, die Zukunft
zu gestalten? Sehen wir eine gewisse Hilflosigkeit, klare, langfristige Ziele für ein
lebensstarkes Wedel für die nächsten Generationen zu setzen?“

Das gilt nicht für die FDP Wedel, sagte Dr. Heinze und führte das von der FDP
Wedel z.Zt. entwickelte „Generationen-Projekt“ an, das mit einer besseren
Verkehrsgestaltung mit S-Bahnausbau, ÖNPV und - wo angebracht -auch mit
Fahrradtrassen Entlastung bringen soll. Denn: „Wedel Nord“ und der „BusinessPark“
fordern zu einer langfristigen, soliden Verkehrsentwicklung heraus.

Eine „Nordspange“ sollte eine notwendige Entlastung für die Altstadt bringen. Auch
die von der FDP über die Jahre geforderte Nordumfahrung, wird in diese Nordspange
eingebettet werden können. Dazu sind über einen langen Zeitraum Investitionen
erforderlich, um für zukünftige Generationen Wedel lebenswert zu gestalten. Gerade
wenn der Investitionshaushalt knapp geworden ist muss man klare langfristige Ziele
setzen. Hätte man daher nicht schon in der Vergangenheit sorgfältiger auswählen
müssen? Also auch Angebote von Investoren nicht ausschlagen dürfen, die z.B.
Flüchtlingsunterkünfte finanzieren wollten; und diese Aufgabe nicht der Stadt
zusätzlich auftragen dürfen? Hoffentlich wird die Erkenntnis aus diesem Fehltritt
Wedel in ein besseres Fahrwasser bringen, um eine solide Verkehrsentwicklung
durchzuführen.

Denn für die FDP steht fest, so Dr. Heinze, „wir verzagen nicht; sondern wir sagen,
es ist Zeit für das Generationen-Projekt“.

 (P. Heinze)

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